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Mandalas malen

Vielleicht gehört ihr auch zu den Menschen, die sich schwer tun mit den stillen Meditationen. Da juckt es mal hier, ein lästiger Gedanke da, die Füße schlafen ein, kurzer Blick auf die Uhr (erst drei Minuten um?), warum klappt das bei mir nicht?

Macht euch nichts draus! Es muss nicht jeder im Lotussitz meditieren, es gibt sogar Erfahrungsberichte, dass es zum Beispiel bei Hochsensiblen in die Gegenrichtung losgehen kann. Die schweben sowieso ab und an in eigenen Sphären, da wäre Erdung und Abgrenzung sogar empfehlenswerter als noch weiter zu transzendieren.


Nichtsdestotrotz ist es für jeden Menschen ganz gut, mal im Augenblick anzukommen, den Kopf leer zu machen, etwas in unseren Augen „Sinnloses“ zu tun. Also etwas, das kein Ziel verfolgt, wo nichts Brauchbares dabei rauskommen muss, eine Tätigkeit rein um der Tätigkeit willen. Das kann häkeln und stricken sein, ohne dass ein Pullover daraus wird, oder puzzeln, und nachher zertreut man die Teile wieder, egal – ich habe für mich das Ausmalen von Mandalas entdeckt. „Malbuch für Erwachsene“ nennen sie es, als bräuchte es eine Entschuldigung, dass wir etwas tun, das sonst Kinder machen. Wir SOLLTEN es ab und an wie die Kinder machen, das ist gesund. Die Kleinen wissen schon, was sie tun. Ein Kind, in sein Malbuch versunken, ist an und für sich schon ein entspannter Anblick.

Ich habs ausprobiert, und ich mag nicht mehr ohne meine Malbücher. Vor allem, als ich nach dem ersten Bild merkte, dass ich schon zehn Minuten an nichts gedacht habe. Und gejuckt hats auch nirgends.



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