Hausbau für hochsensible Menschen

Aktualisiert: 15. Feb.


Hausbau ist für viele Menschen eine schwierige Lebensphase. Viele Menschen geraten in der Zeit des Hausbauens an den Rande eines Burn Outs. Für Hochsensible ist der Hausbau demnach eine enorme Herausforderung. Das Ziel des Hausbauens, ein optimales Umfeld für die eigene Familie zu schaffen, ist sicherlich für Hochsensible noch stärker ausgeprägt. Gleichzeitig sind die Belastungen bedrohlicher. Hochsensible sind bekanntermaßen nicht sonderlich robust. Aus diesem Grund widme ich diesen Blogartikel jenen Menschen, die sich als Hochsensible an das Abenteuer Hausbau heranwagen.


Nestbau – Geborgenheit, Erholung und Familienleben

Der Wunsch nach Sicherheit und Geborgenheit ist ein zentrales Wohnbedürfnis. Fast ebenso wichtig ist das Bedürfnis nach Erholung und Regeneration. Dies sind ganz grundlegende Ziele des Hausbauens. Bei den meisten Menschen kommt noch der Wunsch dazu, für ihre Kinder ein gutes Umfeld zum gesunden Heranwachsen zu schaffen. Für solch komplexe Zusammenhänge gibt es ein ganz einfaches Wort: NESTBAU Nestbau bedeutet also, der Familie ein gutes Lebensumfeld zu schaffen. Hier können sich die Kinder gut entwickeln und hier können sich alle (auch die Eltern) sicher und geborgen fühlen. Diese Bedürfnisse sind für alle Menschen zutreffend, unterscheiden sich jedoch in den Lebensphasen und entsprechend dem Temperament der Einzelnen. So manche Modetrends untergraben diese Bedürfnisse jedoch ganz deutlich. Anstatt hier einige Beispiele aufzuzählen, will ich lieber die Beschreibung einer Dame vorstellen, die dies verdeutlicht.

An den Bedürfnissen vorbei geplant


„Ich bin hochsensibel und vor 3 Jahren in ein Haus (unser eigenes) gezogen, das -wie ich mittlerweile herausgefunden habe – für mich komplett ungeeignet ist. Es gibt Null Rückzugsmöglichkeiten, alles ist sehr offen gehalten, es gibt im Erdgeschoss keine einzige Tür, aber massig Fenster zu allen Seiten, zudem wirkt unten alles sehr kühl durch die weißen Fliesen am Boden. Zudem ist es im Garten durch die Nachbarn so laut, dass ich unsere Terrasse in 3 Jahren noch kein einziges Mal benutzt habe. Ich war schon vorher leicht depressiv, aber der Umzug hat mich nun vollends in die Depression gestürzt, ich fühle mich hier unglaublich unwohl. Und das Schlimmste ist, dass es keiner versteht, da alle von dem schönen, neuen, modernen Haus geblendet sind, so wie ich es ja am Anfang auch war. Ich hoffe sehr, dass ich durch den Kongress neue Ideen bekomme. Vielen Dank für Ihre wertvolle Arbeit. Ich kenne einige Hochsensible, die in ganz ähnlichen Situationen sind, von daher leisten Sie hier was ganz Wertvolles.“ Der hier angesprochene Kongress fand 2019 am Institut für Wohn- und Architekturpsychologie statt, mit dem Titel „Räume und Burn Out Prävention“. Dort haben wir in mehreren Vorträgen beschrieben, was Menschen von Räumen brauchen, um den Alltagsstress zu verarbeiten.


Wie können solche Situationen vermieden werden?

Fehlplanungen können nur ausgeschaltet werden, indem man vor der Planung eines Hauses über die wichtigsten Bedürfnisse spricht. Die meisten Planer*innen fragen ihre Kunden nicht nach ihren Bedürfnissen, sie fragen nach Wünschen. Damit bleiben sie an der Oberfläche und Bedürfnisse, die vielleicht noch nicht so klar reflektiert wurden, gehen unter. Dies sind aber meist die leisen Bedürfnisse nach Geborgenheit und Schutz. Bei den Wünschen folgen wir meist den Mode Trends. Bedürfnisse dagegen brauchen Zeit und oft auch Stille und Achtsamkeit, um deutlich zu werden. Vor allem braucht es aber eine Methode der Planung, die dies zulässt. Es braucht eine Zeit der Bedürfnisanalyse, bevor man an die konkrete Planung geht.

Hausbau für Hochsensible braucht Methodik

Zeit und etwas Nachdenken über die Bedürfnisse sind jedoch nicht ausreichend, um eine fundierte Bedürfnisanalyse durchzuführen. Zu schnell werden Bedürfnisse übersehen weil sie vielleicht momentan nicht aktuell sind, weil man sie nicht beachtet, oder weil Modetrends dagegen stehen. Willst du wirklich alle Wohnbedürfnisse berücksichtigen? Dann braucht es einer Systematik, die du im Workshop „Glücklich Hausbauen“ findest. Im ersten Modul werden hier alle Wohnbedürfnisse durchgearbeitet und im zweiten Modul wird erklärt, was die Wohnbedürfnisse in der Umsetzung für die Planung bedeuten. Nachdem ich bereits fast 20 Jahre mit dieser Methodik in meinen Planungen arbeite, habe ich mit meinen Methoden ein knackiges Online Paket geschnürt. In der kostenlosen Impulswoche können wir gemeinsam die ersten Schritte dazu gehen. Du erfährst, wie du wichtigsten Wünsche und Wohnbedürfnisse wirklich erreichst und wie du es vermeidest, in ein Haus zu ziehen, das dir nicht das gibt, was du brauchst.

Hausbau für Hochsensible und Burn Out Risiko

Die Zeit des Hausbauens ist für viele Menschen eine enorme Belastung und eine Gratwanderung an der Grenze zu einem Burn Out. Für hochsensible Menschen ist dieses Risiko natürlich noch größer. Machen wir uns klar, worin diese Belastungen bestehen, können wir Strategien anwenden, um diese zu vermeiden oder zumindest abzuschwächen.

  • Zu viel Eigenleistung bedeutet, dass man die ganze Freizeit in den Hausbau steckt und damit keine Zeit zur Erholung und Entspannung übrig bleibt

  • Tausende Entscheidungen treffen müssen bedeutet eine ständige Anspannung und bringt potentielle Konflikte mit sich

  • Man übernimmt oft Aufgaben, die in die Hand von Fachleuten gehören. Die Ausführung wird fehlerhaft und teuer

  • usw.

Ein guter Start auf dem Weg zum Traumhaus

Viele spätere Probleme des Hausbauens und auch des Wohnens im Haus werden in den ersten Entscheidungen grundgelegt. Um beim Hausbau wirklich ein Nest zu bauen, ist ein persönlicher und perfekter Grundriss notwendig. Nur so kannst du eine hohe Wohnqualität erreichen, und nur so kannst du deine wirklichen Ziele des Hausbauens erreichen. Deshalb melde dich aktuell zu einer kostenlosen Impulswoche an, wo es um den Weg zum perfekten Grundriss geht. Unter dem Motto „Dein Traumhaus wird Wirklichkeit – auf den richtigen Grundriss kommt es an“ werden wir an 5 Tagen deine Ziele, Wünsche und Bedürfnisse auf den Punkt bringen. Sind deine Bedürfnisse klar formuliert, wird die Planung einfacher und schneller vor sich gehen. Auch bei späteren Verhandlungen mit Firmen wirst du vor Einflüsterungen gewappnet sein, weil du dann weißt, was für euch wirklich wichtig ist, und was du andererseits loslassen kannst, weil es langfristig gesehen keine Bedeutung hat. Mache auch du den ersten Schritt zum Traumhaus, indem du ein solides Fundament baust und komm zur kostenlosen Impulswoche. Hier kannst du dich anmelden. Ich freue mich auf dich.


Dein Traumhaus wird Wirklichkeit – auf den richtigen Grundriss kommt es an



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