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2 kreative Selbstliebetipps für (Hoch-)Sensible
 zum inneren Kind

Nicht nur positive, sondern auch negative Prägungen entstehen in unserer Kindheit. 

Das innere Kind tritt meistens auf der Gefühlsebene mit uns in Kontakt. Dabei können sehr unterschiedliche Gefühle auftreten, wie Wut, Trauer oder Angst.




Gerade hochsensible Menschen fühlen ihre Emotionen noch intensiver. Daher ist es umso wichtiger, den Ursprung dieser zu erkennen, um sich nicht ständig von ihnen übermannt zu fühlen.




Durch die Arbeit mit deinem inneren Kind können nicht gefühlte Emotionen gefühlt oder alte Glaubenssätze neu definiert werden. Somit kannst du deinem inneren Kind das geben, was es früher nicht erhalten hat.


„Dein inneres Kind versteht alles, glaubt an alles und hofft auf alles. Dieses Kind weiß, dass das Leben – getragen von Liebe und Kreativität – auf unserer Seite ist.” – Andrea Balt


Kennst du das, wenn eine Situation ausweglos erscheint und sich tiefe Traurigkeit oder Hilflosigkeit breit macht?


Oder wenn nach einem Streit mit einem geliebten Menschen plötzlich die Verlustangst hochkommt?


In diesen Momenten kann es sein, dass eine Verletzung aus deiner Kindheit getriggert wird.

Du wirst unbewusst in einem Moment zurück versetzt, den du damals als Kind nicht anders händeln konntest als emotional zu reagieren.


Emotional zu sein ist völlig in Ordnung, nur möchte man irgendwann wieder die Kontrolle zurückgewinnen.


Heute als Erwachsener hast du die Möglichkeit diese Strategien zu ändern und dir und deinem inneren Kind zu zeigen, dass jemand da ist, der es unterstützen kann. Und diese Aufgabe kannst auch du übernehmen.



Übung 1: Umarme dich


Eine körperliche und zutiefst befriedigende Übung ist es, dich selbst zu umarmen. Du umarmst hier nicht nur dein erwachsenes Ich, sondern auch dein Kind in dir.


Vielleicht gab es in deiner Kindheit nicht viele Umarmungen oder körperliche Zuneigung. Spätestens ab heute brauchst du niemand anderen mehr, um Geborgenheit zu fühlen. Gib dir Zeit und wiederhole die Übung mehrmals pro Woche. Du wirst sehen, sie hat ihre Wirkung.



Übung 2: Male dein inneres Kind


Du kennst vielleicht Übungen, die dich durch Visualisierung und/oder Meditation mit deinem inneren Kind Kontakt aufnehmen lassen. Geh noch ein Stück weiter und stelle dir dein inneres Kind nicht nur vor, sondern bilde es ab. Ob mit deinem erwachsenen Ich oder allein ist dir überlassen. Als Unterstützung kannst du ein altes Kinderfoto als Vorlage verwenden.


  • Wie sieht mein inneres Kind aus?

  • Wie alt ist es?

  • Was braucht es?

Solltest du schwere Traumata erlebt oder an einer schweren psychischen Erkrankung leiden, empfiehlt es sich dies im professionellen Rahmen einer Therapie anzugehen.


„Denn in jedem Erwachsenen wohnt das Kind, das war, und in jedem Kind liegt der Erwachsene, der sein wird.“ – John Connolly

Wenn du kreative Begleitung suchst: In den verlinkten Mal- und Kreativgruppen geht es darum, wertfrei und ungezwungen das Malen als Ressource (neu) zu entdecken und frische Möglichkeiten für dich kennenzulernen. Ebenso kann die spielerische Seite in dir neu erweckt und gelebt werden. Hast du als Kind gern gemalt oder gezeichnet?


Schreib mir dein Anliegen gerne per Mail an kunsttherapie@christina-putz.at oder schau auf meiner Website vorbei.


Wie verbindest du dich mit deinem inneren Kind?


Alles Liebe und viel Freude beim Ausprobieren!

Christina










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